Ostprignitz-Ruppin
Bevölkerung und Infrastruktur
Methodik
Zusammen-fassung
Quellen
 
             
 

Bevölkerungsentwicklung seit 1990
Die Bevölkerung in Ostprignitz-Ruppin ist seit der Wende stark rückläufig. Zwischen 1989 und 1999 verlor der Landkreis 7 Prozent seiner Einwohner. Während bis 1993 die Abwanderung in die Alten Bundesländer prägend für die demographische Entwicklung war, hat nun die natürliche Bewegung, die sich aus der Geburten- und Sterberate zusammensetzt, den Haupteinfluss auf den Bevölkerungsrückgang. Zwar ist ein Trend zu steigenden Geburtenzahlen zu erkennen, trotzdem kann die Elterngeneration nur zu zwei Dritteln ersetzt werden, da die Fertilität (Kinder pro Frau) weit unter dem Reproduktionsniveau von 2,1 liegt und die Sterbeziffer durch den erhöhten Anteil älterer Menschen höher als die Geburtenziffer ist. Diese Entwicklung wirkt sich besonders auf die Altersstruktur aus. Jedes Jahr erhöhte sich das Durchschnittsalter um etwa ein Halbes Jahr und liegt nun (2001) bei 41,44 Jahren. Die Altersstruktur verschiebt sich zugunsten der älteren Generation. Unterstützt wird dies durch eine steigende Lebenserwartung. Noch liegt der Jugendquotient (Verhältnis der 0- bis 19-jährigen zu den 20- bis 64-jährigen) bei 32,0 und der Altenquotient (Verhältnis der über 65-jährigen zu den Erwerbsfähigen) beträgt 27,2.